DIE ZEIT kam lange als etwas behäbige, gute alte Tante daher – mittlerweile ist sie sehr lebendig geworden, was auch am ZEITmagazin liegt. Weil es sich als Supplement nicht am Kiosk verkaufen muss, kann es ganz andere redaktionelle und gestalterische Wege gehen, vom geschichtenerzählenden Doppel-Cover bis zu mehrmals im Jahr von Künstlern gestalteten Ausgaben. Und trägt genau deswegen zum Erfolg der ZEIT bei. Christoph Amend kam 2004 nach Stationen bei der SZ-Talentschmiede JETZT-Magazin und dem Tagesspiegel dazu, seit 2007 ist er Chefredakteur des ZEITmagazins. Er wird vom Wechselspiel zwischen dem Mutterschiff ZEIT und seinem Magazin und den mittlerweile lancierten Kiosk-Titeln wie ZEITmagazin Mann, den Stadtausgaben wie ZEITmagazin München und seinem täglichen Newsletter erzählen. Und natürlich über seine Zusammenarbeit mit Mirko Borsche …

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For a long time DIE ZEIT came across as your slightly ponderous, kind old aunt - meanwhile it has become very vibrant, which is also due to the ZEITmagazin. Being a supplement and not having to sell at the kiosks, it can explore new paths editorially as well as artistically, from double cover story to issues designed by artists, that are published several times per year. And so it adds to the ZEIT`s success. 

Christoph Amend joined ZEITmagazin in 2004, having previously worked at the SZ (Süddeutsche Zeitung) talent factory JETZT-Magazin and Tagesspiegel, before becoming chief editor in 2007. He will talk about the interplay between the mother ship ZEIT and his magazine, the now launched kiosk titles like ZEITmagazin Mann, the city editions like ZEITmagazin München and his daily newsletter. And of course about his collaboration with Mirko Borsche…